Annehmen - www.chris-coaching.ch - 2013

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Annehmen

www.chris-coaching.ch

Dear Besucher,

Annahme dessen was ist.

Es gibt Stimmen die sagen: Unzufriedenheit entsteht nur, wenn das was ist nicht angenommen werden kann. Wenn ich also ins Restaurant gehe und es dauert über eine Stunde bis das Essen kommt, dann bin ich evtl. unzufrieden, weil ich nicht annehmen kann, dass es so ist wie es ist.

Das Leben so anzunehmen wie es ist, ist wahrlich ein Schlüsselfaktor. Es bildet die Basis für Wachstum, Glück, Liebe, Veränderung, Selbstachtung und Spiritualität.

Das Leben so anzunehmen wie es ist, ist in angenehmen Situationen, gewinnbringenden Momenten, erfüllenden Zeiten, mit liebenden Menschen sehr wahrscheinlich einfach.

Das Leben so anzunehmen wie es ist, wird dann schwierig wenn es "an's Eingemachte geht", wenn sozusagen für mich Leib und Leben bedroht sind. Das ist natürlich in den meisten Fällen nicht der Fall aber in uns läuft in etwa dasselbe ab. Erschwerend ist es, wenn wir allenfalls schon eine sensible Frustrationsgrenze (also eine niedrige Grenze bei welcher wir uns in Gefahr sehen) haben.

Frustrationsgrenze ist niedrig, wenn ich z.B. oft Belastungen (hier eher psychische gemeint) ausgesetzt bin, wenn ich am Limit laufe, wenn ich zu wenig Ausgleich habe, wenn ich zu wenig Schlaf habe und mich schlecht Ernähre, wenn ich nicht optimal sozial eingebunden bin, wenn ich wenig Liebe / Zuneigung erfahre, wenn ich oft unangenehmen Konfrontationen / Konflikten ausgesetzt bin (unangenehme Konflikte sind Konflikte für welche ich ungenügende Ressourcen habe um mit ihnen in einer entspannten Art und Weise umzugehen).

Als erstes ist also die Beurteilung ob wir in Gefahr sind, ob ein Verlust unserer Werte möglich ist. Unser Wertesystem wird also jederzeit zur Beurteilung einer Situation herangezogen und es wird geprüft, kann mich diese Situation in meinen Werten "erschüttern".

In unserem Beispiel ist das: Wertesystem "ich darf nicht zu spät zur Arbeit zurück und evtl. zu spät in eine Sitzung kommen", erschwerende Faktoren wären: "ich steh grad mit dem Chef, dem Meetingleiter auf Kriegsfuss", "ich bin die letzten 2 Mal schon zu spät gekommen", "es ist ein Bewerbungsgespräch und ein ganz wichtiger Job hängt davon ab", usw.

Eine mögliche gängige Reaktion ist, ich bewerte die Situation als Gefahr, Abwehrreaktionen setzen ein, die verlinkte Graphik (siehe Unten) veranschaulicht, dass dies entweder Parasympathikus oder Sympathikus lastige Reaktionen sind, also z.B. entweder hilfloses Selbstmitleid oder aktiver Angriff. Du kannst Dir sicher selber ausmalen was das im Beispiel gegenüber der Servicekraft wäre.

Wenn ich das so zulasse ist das eine gängige triebgesteuerte, affektive Abwehr welche durchaus des Öfteren in Restaurants und auf der Strasse und anderen täglichen Situationen auftritt.

Nur, danach fühle ich mich in den seltensten Fällen gut - oder?

Ich kann nun lernen, dass ich die aufbrechenden Gefühle wie Zorn, Wut, Erregung, Unzufriedenheit, Leid, Trauer, Schmerz, Angst, Verachtung zulasse, annehme, erkenne und dann aber durch Toleranz und dem wahrnehmen des Wertbildes des anderen den unnötigen Kampf und das aussichtslose Verlangen einstelle.

Mit Hilfe von Spirituellen Tugenden (Liebe, Glaube, Hoffnung) verbunden mit Werten wie Klugheit, Selbstzucht, Tapferkeit und Gerechtigkeit aber auch Zuversicht, Mut, Vertrauen, Disziplin, Weisheit und Angemessenheit gelange ich zu Akzeptanz, der Annahme dessen was ist in Liebe.

Mit Hilfe der "Aggression" in einer positiven Ausprägung (Entfaltung von Aktivität und Kraft zur Veränderung sowie Gewinnung von Ressourcen)  kann ich dann weiter gehen ...

... ich könnte:

  • ohne zu essen gehen
  • der Servicekraft helfen
  • mit einem Nachbartisch das Essen tauschen
  • mich krank melden
  • zu spät kommen
  • . . .

Dem zu Grunde liegt aber, dass ich das was ist akzeptiere, annehme und damit umgehe.

Es muss kein Akzeptieren sein, dass ich einfach dasitze und warte und danach die Sitzung verpasse und den Job nicht kriege. Es soll ein Azeptieren sein, dass den Umstand so annimmt wie er ist, damit ich es nicht als Gefahr einschätze und dadurch "besonnen" mit der Situation umgehen kann, voller Liebe, Glaube und Hoffnung.

Überlege Dir in solchen Situationen:
  • wie könnte ich mit gerechter Liebe agieren
  • wie könnte ich mit tapferer Hoffnung handeln
  • wie könnte ich mit klugem Glauben vorgehen
  • wie könnte ich mit disziplinierter Hoffnung Vertrauen

Dazu findest Du eine Illustration hier http://chris-wellness.ch/coach/index.php/akzeptanz-was-ist-in-liebe

Um aussichtsloses Verlangen einzustellen hilft evtl. auch dieser Satz "nicht loslassen ist sich nicht an eine Situation anpassen zu wollen oder zu können oder die Unfähigkeit sich aus einer schädlichen Situation zu befreien".

Entwickle 3 Schritte:

  1. Erkenne, dass die momentane Situation / Denkweise Dir körperlich und/oder seelisch schadet.
  2. Entscheide Dich, dass es für Dich besser ist, die Situation neu zu Bewerten. Dies mit Liebe, Glaube, Hoffnung, Klugheit, Tapferkeit wie auch Duldsamkeit. Angemessenheit, Disziplin und Weisheit helfen ebenfalls sehr weiter.
  3. Lasse das Stöckchen los in welches Du Dich verbissen hast, es ist ein bewusster Entscheid.

Mit der Zeit wird es Dir gelingen, Dein Wertesystem anzupassen und viel weniger Situationen als Gefahr einzustufen, weil Du mehr Liebe erfährst, mehr Urvertrauen, Glaube und Hoffnung hast.

Ich wünsche Dir Menschen die Dich bei Deinen Herausforderungen unterstützen und Dir Gelegenheiten geben um zu Üben, die eine gute Aggressionstoleranz haben, wenn Du dem obigen Problem verfällst, dir dadurch konstruktives Feedback geben können und dir dabei helfen Dich zu entwickeln zur Sinnverwirklichung und Selbstgestaltung.

So danke das nächste Mal dem "Schleicher" vor Dir auf der Autobahn, denn er hilft Dir zu üben.

Ich hoffe der Newsletter hat Dir gefallen und vielleicht magst Du mich auch weiter empfehlen, ich wünsche Dir viele Gelegenheiten.

Namaste

Chris Stamm Coach Berater Ausbildner für Paare und Singles
www.chris-wellness.ch/coach
 

Namaste (von Sanskrit: nam „verbeugen“) ist in einigen Ländern Asiens eine Grußformel die Ehrerbietung für einen anderen Menschen ausdrückt. Sie macht in etwa die folgende Aussage: „Ich ehre den Platz des Lichts, der Liebe, der Wahrheit, des Friedens und der Weisheit in dir, den ich auch in mir selbst ehre – und ich weiß, dass wir somit eins sind.“

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